INSEL - KINDERGARTEN
FLENERK JONGEN



Fassung vom 21.09.2005

Pädagogisches Konzept


   Gliederung
                                          1.        Vorwort

                                          2.        Rahmenbedingungen

                                          3.        Zur Lebenssituation der Kinder auf Amrum

                                          4.        Pädagogisches Selbstverständnis des Amrumer Kindergartens

                                                    4.1.     Zur Entwicklung des Kindes im Kindergartenalter

                                                    4.2.     Haltung zum Kind

                                                    4.3.     Zielsetzung der pädagogischen Arbeit

                                                    4.4.     Pädagogische Schwerpunkte

                                                             4.4.1. Geborgenheit und Kontinuität

                                                             4.4.2.   Draußen sein - Ausschöpfen der Insel als Erlebnisraum-

                                                             4.4.3.   Kreative Impulse

                                                             4.4.4.   Freies Spielen

                                                             4.4.5.   Auswahl der Spielmaterialien

                                                             4.4.6.   Gestaltung der Gruppenräume

                                                             4.4.7.   Gestaltung der Außenbereiche

                                                             4.4.8.   Tages -, Monats - und Jahresrhythmus

                                                             4.4.9.   Gestaltung der Eingewöhnungszeit

                                                             4.4.10.  Besondere Angebote

                                            5.      Teamarbeit und Qualitätsabsicherung
5.1. Teamarbeit


                                            6.      Elternarbeit



                                            7.      Elternmitarbeit

                                            8.      Öffentlichkeitsarbeit










1. Vorwort

  • 1. 1. Zur Vorgeschichte:

    • Im März 1997 wurde der Amrumer Kindergarten Verein e.V. als Elterninitiative gegründet .
      Ziel und Aufgabe dieses Vereins ist es, die Trägerschaft des Amrumer                                                 Kindergartens, der aus  den bis dahin bestehenden Kindergärten Wittdün und Steenodde gegründet wurde, zu übernehmen.
      Das hier vorliegende Konzept dient dabei als pädagogische Richtlinie innerhalb des Kindergartens.


      • 1. 2. Warum ein Konzept?

      Zum einen soll es Ihnen, liebe Eltern, einen Eindruck von der Arbeit im Amrumer Kindergarten vermitteln. Es soll vor allem auch die Hintergründe dieser Arbeit aufzeigen und deutlich machen, dass Kindergartenpädagogik sehr viel mehr ist als das Beaufsichtigen kleiner Kinder und das Beibringen von Fertigkeiten. Wir wünschen uns, dass das Konzept dazu beiträgt, den Austausch zwischen Eltern und Erziehern zum Wohle der Kinder lebendig zu gestalten.
    Zum anderen ist das Konzept die verbindliche Arbeitsgrundlage der pädagogischen Fachkräfte. Es stellt die Basis für die tägliche Arbeit dar und  sichert deren Niveau ab. Es lädt zu bewusstem Arbeiten ein und gibt Impulse für eine produktive Auseinandersetzung (mit was oder wem?).
    Trotz seiner Verbindlichkeit ist dieses Konzept weiterhin auch als Aufforderung für alle Beteiligten zu verstehen, hinterfragt und an der Praxis orientiert weiterentwickelt zu werden.




                                                    2. Pädagogische Rahmenbedingungen ( siehe Einlagenblatt )
· Die Hinweise im Einlageblatt stellen die jeweils aktuellen Arbeitsbedingungen dar und werden bei Bedarf angepasst




                                               3. Zur Lebenssituation der Kinder auf Amrum
Der Amrumer Kindergarten liegt in der Mitte der Insel und ist der Kindergarten für alle Inselkinder. Er soll ein Ort der Geborgenheit sein, an dem „Zeit für die Kinder Priorität hat. Er  will den Kindern, deren Alltag durch den saisonbedingten Stress der Amrumer Erwachsenenwelt geprägt ist, bewusst einen Ausgleich schaffen. Die Kinder sollen die Amrumer Inselwelt in all ihrer Vielfalt und Schönheit entdecken und wahrnehmen lernen- das Leben in und mit der Natur soll einen hohen Stellenwert im Kindergartenalltag haben.

Die Landschaft Amrums bietet ein einzigartiges Erkundungsfeld, in dem es täglich Neues zu entdecken gibt.
  • Wetterfeste Kleidung ermöglicht es, in jeder Jahreszeit die Natur zu durchforsten.
Die friesische Sprache ist ein wichtiges insulares Kulturgut, das in unterschiedlichster Form in den Kindergartenalltag eingeflochten ist.




                                         4. Pädagogisches Selbstverständnis des Amrumer Kindergartens
4. 1. Zur Entwicklung des Kindes im Kindergartenalter
Die Arbeit im Kindergarten, mit Kindern im Alter von 3 - 7 Jahren ist ganzheitliche Grundlagenarbeit von nicht zu unterschätzender Tragweite. In diesem Alter werden die für das weitere Leben entscheidenden „Samen gelegt .
Das Kind entwickelt mit großer Geschwindigkeit sensomotorische Reife. Sein Gehirn ist höchst empfänglich für Sinneseinströmungen, gleichzeitig lernt das Kind viele Dinge mit seinem Körper zu bewältigen.
Seine Anpassungsvorgänge werden immer komplexer und jeder Anpassungsvorgang erweitert die Fähigkeit des Kindes Empfindungen zu integrieren. Hautreize, Gleichgewicht und Körperwahrnehmungen sind wichtige  Bausteine für eine emotionale Stabilität. Die kindlichen Sinne verfeinern sich. Sie wollen erprobt und geschult werden. Sie bilden die Basis für alle weiteren Entwicklungsschritte.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt dieser Zeit ist die Entwicklung der Sprache und der Ausdrucksfähigkeit. Eine bildhafte Ansprache auf der Spielebene und ausformulierte Sätze helfen dem Kind sich Sprache anzueignen und sich differenziert auszudrücken.
Im Kind schlummern vielfältige kreative Kräfte, die geweckt werden wollen. Damit  erweitern sich der Ausdrucksspielraum und die Entfaltungsmöglichkeiten des Kindes.
  • Im Miteinander der altersgemischten Kindergruppe kann sich das Kind in vielen verschiedenen Rollen erleben und ausprobieren und auf diesem Weg soziale Reife entwickeln.
    Ein wichtiges Entwicklungsgesetz des Kindergartenalters heißt: Durch Nachahmung lernen.
    Der dem Kind in diesem Alter als Vorbild dienende Erwachsene übt eine große prägende Kraft aus, weil das Kind mit allen Sinnen „aufsaugt, was der Erwachsene durch seine Persönlichkeit vermittelt.

    Alles, was das Kind erlebt, prägt sich unmittelbar in die (seine) psychische Struktur ein und bildet in seiner Gesamtheit den Erfahrungshintergrund der Psyche. Dieser bleibt weitgehend unbewußt, ist aber für die seelische Gestimmtheit im späteren Leben entscheidend.
Jedes Kind ist eine kleine Persönlichkeit mit einer ihm eigenen Geschichte (familiäres Umfeld, Milieu, Begabungen, etc). Diese Geschichte - wenigstens in groben Zügen - zu kennen ist wichtig, um das Verhalten eines Kindes deuten und ihm begegnen zu können.
Neben den Entwicklungsprozessen ist auch die Erlebenswelt des Kindes zu berücksichtigen. Ein Kind sieht, hört, spricht, denkt und erlebt anders als ein Erwachsener. Allein die physische Größe läßt es seine Umwelt anders erleben.
So können auch real kleine Dinge im Erleben des Kindes unheimliche Dimensionen annehmen.
Sind die Erwachsenen bereit, das Kind in seiner ihm eigenen Sprache und Ausdrucksmöglichkeit zu verstehen und ernst zu nehmen, so ist ein großer Schritt getan, damit es emotionale Stabilität, soziale Reife und eigene positive Kräfte entwickeln kann.


                                              4. 2. Haltung zum Kind
Neben der Arbeit mit Materialien, Bewegung, Musik etc. gibt es im Kindergarten einen Bereich, der nicht so leicht faßbar ist, der aber nichtsdestotrotz den Motor des Geschehens darstellt: Nennen wir ihn „die Beziehungsebene. Gemeint ist die Beziehung, die die Erzieherin zu den Kindern aufbaut und zwar einerseits zum einzelnen Kind, andererseits zur Kindergruppe. Ihr eigenes Selbstverständnis wird die Art und Weise prägen, in der sie den   Kontakt gestaltet.
Die Haltung zum Kind und zur Kindergruppe spielt also eine wesentliche Rolle für die Qualität der Arbeit .
Sicher ist diese Haltung immer zu einem gewissen Grad von der Persönlichkeit der jeweiligen Erzieherin abhängig  und bleibt individuell verschieden.
Folgende Ausgangsposition dient der Kindergartenarbeit als Grundlage:
Die Erzieherinnen wissen um die vielschichtigen Wachstumsprozesse, um spezifisch kindliche Ausdrucks- und Interaktionsformen und die kindliche Realitätswahrnehmung.
Die Arbeit der Erzieherinnen ist geprägt vom aufrichtigen Kontakt zum Kind, dem Austausch mit den Eltern und Wahrnehmungsarbeit im Hintergrund.

Das einzelne Kind wird in seiner Integrität wahrgenommen und geachtet. Mit dem Wissen um die Verletzbarkeit der kindlichen Integrität wird die Interaktion Erzieherin - Kind  regelmäßig reflektiert.
Die eigene Rolle und die Vorgänge innerhalb der Kindergruppe werden ständig durch Gruppentagebücher, Teamsitzungen und Supervisionen reflektiert.




  • 4. 3.  Zielsetzung der pädagogischen Arbeit
Abgeleitet aus den vorangegangenen Punkten (insbes. 4. 1.), lautet unsere Zielsetzung folgendermaßen:

  • - Der Amrumer Kindergarten arbeitet prozessorientiert.

    • - Der Weg ist das Ziel.
    Aufgabe und Zielsetzung des Kindergartens ist es, ein Klima herzustellen, in dem die kindlichen Wachstums - und Reifeprozesse stattfinden können, diese zu begleiten und zu unterstützen.

    • Das Kindergartenklima wird geprägt durch
    · eine inhaltlich durchdachte Rahmenplanung, die den organisatorischen Boden für eine ausgeglichene Gruppenatmosphäre schafft
    · die Gestaltung der Gruppenräume (die zu Orten des Wohlfühlens und der Geborgenheit werden sollen) und des gesamten, Kindergartenbereiches
· die Auswahl der pädagogischen Schwerpunkte
und vor allem durch
· die Haltung, das Engagement und die Kompetenz der pädagogischen Fachkräfte
„Jedes Kind gelangt aus eigenem Antrieb zu der in ihm potentiell angelegten normalen Entwicklung, wenn die Umgebung die dafür notwendigen Voraussetzungen schafft.
  • ( Maria Montessori )



    • 4. 4. Pädagogische Schwerpunkte

      • 4.4.1. Geborgenheit und Kontinuität
    Geborgenheit gibt den Kindern die Möglichkeit, sich selbst, die Gruppe und ihr Umfeld angstfrei zu erleben und zu erproben. Wichtige Voraussetzungen um eine Atmosphäre der Geborgenheit zu schaffen, sind zum einen die Ausgestaltung der Räume, zum anderen die Kontinuität im Tagesablauf, in der Gruppenzusammensetzung und in der personellen Besetzung. Die eigentliche Geborgenheit wird jedoch durch die persönliche Beziehung der Erzieherin/des Erziehers zu den Kindern vermittelt.
    Wir setzen voraus, dass die Erzieherin/der Erzieher einen herzlichen und interessierten Umgang mit den Kindern lebt, darüber hinaus aber auch die notwendige professionelle Distanz bewahren kann.




    • 4.4.2. Draußensein - Ausschöpfen der Insel als Erlebnisraum

      • Das Miteinbeziehen der Inselwelt, das Draußen- und Unterwegssein soll ein wesentlicher Bestandteil des Kindergartenalltags sein.
      Durch das „Draußensein möchten wir den Kindern die Amrumer Natur als einen großen Erfahrungs- und Erlebnisraum nahebringen. Sie bietet mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt vielfältige Möglichkeiten immer wieder neue Dinge zu entdecken. Durch ihre angeborene Neugier gehen die Kinder mit offenen Augen in diesen Raum hinein und nehmen immer wieder neue Eindrücke auf. Wald, Strand, Wattenmeer, Vogelkoje und vieles mehr wecken Reize und bieten den Kindern die Chance Kreativität zum Ausdruck zu bringen.
      Das Ausleben der Abenteuerlust als Gegenpol zur „Wirklichkeit aus zweiter Hand (TV-Welt) ist für uns ein großes Ziel. Wir wollen den Kindern eine reale aber auch spannende Umwelt bieten und damit intensiv umgehen.
      Seit Gründung dieses Kindergartens haben wir einen Bauwagen als Außenstation angestrebt. Dieser sollte als Unterschlupf, Treffpunkt und Lagerplatz für verschiedene Utensilien genutzt werden.



                                                   4.4.3. Kreative Impulse
    Im Kindergartenalter ist die Bereitschaft des Kindes mit Freude zu lernen am höchsten.  Die im Kind ruhenden Potentiale sollen angeregt und gefördert werden. Jedes Kind trägt in sich Begabungen, die es ausleben kann und möchte.
    Um die Potentiale zu wecken, sollen die kreativen Impulse, die im Kindergarten gesetzt werden, möglichst vielfältig sein.
Hierzu gehören die Förderung der musischen Talente sowie körperliche Ausdrucksformen (musizieren, malen, bauen, basteln etc.). Dabei gilt es der Phantasie und den Interessen der Kinder freien Raum zu bieten, so dass sich ihre Kreativität mit Spaß und Freude weiterentwickeln kann. Das heißt Kreativitätsförderung ohne Leistungsdruck, Zwang und Vereinheitlichung. Im Vordergrund stehen die Freude am kreativen Schaffen unter Berücksichtigung der dem einzelnen Kind eigenen momentanen Fähigkeiten und Begabungen.




  • 4.4.4. Freies Spielen
Allzu leicht wird Spielen mit einfachem „Beschäftigtsein gleichgesetzt. Tatsächlich ist es viel mehr. Das Freie Spielen der Kinder ist ein sehr komplexer Vorgang. Erfahrungen des täglichen Lebens geben Impulse zum spielerischen Tätigsein. Das Spielen bedeutet große Befriedigung für die kindliche Psyche und ist mitunter „Träger mühevoller Prozesse. Spielen heißt „im Prozess sein und nicht das Bedienen von Fertigware. Der Mensch und besonders das kleine Kind ist ein „werdendes Wesen. Es benötigt in seinem Umfeld das Werdende und Wandelbare, die Möglichkeit umzugestalten und Neues zu erschaffen.
Das Spiel des Kindes ist nie nur spielerische Betätigung, sondern ein mit tiefem Ernst erfülltes Tun, begleitet von einer lebensstärkenden Begeisterung. Das Verhalten der Erwachsenen oder das zur Verfügung stehende Spielzeug können es dazu kommen lassen, daß die Fähigkeit zum hingebungsvollen Spiel verloren geht.
Der Erwachsene soll in die Spielprozesse nach Möglichkeit nicht eingreifen, die Kinder im Freien Spiel nicht „beschäftigen wollen - sondern einfach da sein. Er soll im Hintergrund wirken und anregend tätig sein, was die Kinder nach dem Prinzip des Vorbildes auch zum Nachahmen anregen kann.
Treten Konflikte und Krisen auf , so soll er selbstverständlich als Vermittler und erklärender Schlichter intervenieren und die Kinder bei Problemlösungen unterstützen. Auch soll es den Kindern grundsätzlich möglich sein, den Erwachsenen in ihr Spiel mit ein zu beziehen. Fast immer findet das kindliche Spielen auf mehreren Ebenen zugleich statt. Es ist, sofern mindestens zwei Kinder beteiligt sind, ein sozialer Vorgang. Freundschaften können beim Spielen entstehen oder sich im Spielen ausdrücken, Auseinandersetzungen, Rangeleien, gemeinsames Erleben - kurz:
  • Das ganze Spektrum sozialer Kontakte findet hier ein Forum.
Auf der anderen Seite steht das tiefe seelische Bedürfnis der kleinen Menschen, mit Hilfe des Spielens stattgefundene Erlebnisse und Eindrücke zu verarbeiten. Im Spiel wird über die Brücke der Symbolwelt der Alltag verarbeitet und bewältigt. Das spielende Kind wird zum Gestalter seiner Wirklichkeit.
Es ist sicher nicht immer einfach, diese beiden - zum Teil konträren - Elemente zu einem für alle Beteiligten befriedigenden und harmonischen Gleichgewicht zu führen. Aber auch hierbei gilt es wiederum den Weg als Ziel zu verstehen.


  • 4.4.5. Auswahl der Spielmaterialien
Aus den oben genannten Gründen gibt es im Amrumer Kindergarten einfach gestaltetes, verwandelbares, vorwiegend natürliches Spielmaterial, das die kindliche Phantasie immer wieder aufs Neue anregen kann. Bezogene Schaumgummiblöcke zum Bauen, Baumwolltücher, Körbe mit gesammelten „Schätzen, Muscheln, Steine, Kiefernzapfen, Kastanien etc., ein Hölzerkorb mit ungleichen Hölzern und Wurzeln, eine Puppenecke mit                                               wenigen einfach gestalteten Puppen (Waldorfpuppen ), Duplo- / Legosteine, Holzfahrzeuge und Autos, Bilderbücher, Spiele, stabile Haken an Decken und Wänden zum Aufhängen von Hängematten, Baldachinen usw..
Die Räume sind nicht mit Spielsachen überfrachtet: Weniger ist mehr. Bei Auswahl und Dosierung der Materialien geht es darum, in der jeweiligen Kindergruppe intensive Spielsituationen für alle Kinder zu ermöglichen.
Dass die Bedürfnisse von Gruppe zu Gruppe, oder auch, im Laufe von zwei, drei Jahren in ein und derselben Gruppe variieren können, versteht sich von selbst.
Ein wacher Blick für die Bedürfnisse der Gruppe und ein bewußter Umgang mit den Spielmaterialien ist hier von Seiten der Erzieherinnen gefragt. Eigene Spielsachen sollen nicht mit in den Kindergarten gebracht werden. Damit haben alle Kinder die gleiche „Ausgangsposition - das Spielzeugangebot des Kindergartens. Konkurrenzsituationen bleiben so Kindern und Betreuerinnen erspart.
Ausnahmen bilden Situationen, in denen ein Kind auf den Trost eines mitgebrachten Teddys (oder ähnlichem) angewiesen ist - zum Beispiel kann das in der Eingewöhnungszeit der Fall sein.

  • 4.4.6.   Gestaltung der Gruppenräume   
Die einzelnen Gruppenräume enthalten „Frei-Räume, sind nicht überfüllt und vollgestellt, sondern bieten Raum für kreative Gestaltung. Eine familiäre, wohnliche Atmosphäre wirkt sich dabei günstig auf die kindliche Befindlichkeit aus. Die Gruppenräume sind Orte des Wohlfühlens und der Geborgenheit.
Kleingruppenräume bieten Rückzugsmöglichkeiten für ruhebedürftige Kinder und                                                                                                                                              Spielsituationen.
Die einzelnen Gruppen sind räumlich autonom und unabhängig von den anderen. Aus diesem Grunde gibt es in jedem Gruppenraum eine eigene Spüle und eine Kochmöglichkeit.
Weiterhin stehen für jede Gruppe eigene sanitäre Anlagen zur Verfügung.
Das Mobiliar wurde bewusst aus stabilen Naturhölzern ausgewählt. Die Wände sind absichtlich schlicht und mit Naturfarben gestaltet, um einer Reizüberflutung entgegenzuwirken.




  • 4.4.7. Gestaltung des Außenbereiches
Unser Spielplatz bietet für die Kinder eine Mischung aus offenen und festgelegten Strukturen, um ihnen Entfaltung, Kreativität und Selbstbestimmung zu ermöglichen.
Damit Bewegungsräume erhalten bleiben, werden Flächen freigehalten.
  • Auch hier gilt unser Leitmotiv: „Weniger ist mehr.
Die Bepflanzung auf dem Gelände soll diese Strukturen unterstützen und beleben - Bäume, heimische Sträucher in Gruppen, Wiesen und dichtes Unterholz im Wechsel schaffen unterschiedliche grüne Spiel-Räume.
Das Gelände ist durch Hügel, Wälle, Mulden, Abhänge und Senken modelliert worden.
Die Bodenbeläge entsprechen den unterschiedlichen Nutzungen. Wir vermeiden monotone Flächen mit nur einer Belagsart. Deshalb ist unser Außenbereich mit Wiese, Erde, Sandflächen, Kies, Steine, Holzboden, und Rindenmulch angelegt.

Unser Spielplatz kann auf verschiedene Arten von den Kindern genutzt werden.
Zum einen gibt es eine große Mehrzweckspielfläche. Sie ist eine unverbaute Freifläche aus Rasen, die alle Formen von Bewegungsaktivitäten zulässt.
Hierzu gehören z.B. Fang- und Suchspiele, Tanz- und Hüpfspiele, Kreisspiele, Stelzen laufen, Seil springen, Ballspiele etc.

Weiterhin gibt es die Sand- und Wasserspielbereiche. Sie bestehen aus einer großen, holzeingefassten Sandkiste und einem neu gestalteten Matschbereich in einer ruhigeren Zone des Spielgeländes.
Hier entdecken die Kinder den kreativen Umgang mit Sand, Wasser und Matsch, in dem sie formen, bauen, planschen u.s.w.

Ferner regen im Gerätebereich die eingebauten Großgeräte, (Schaukel, Hoppetosse 2/Spielschiff , Klettergerüst und die Rutsche)  zum Erlernen und Üben von komplexen Bewegungsabläufen an.
Die Kinder können laufen, steigen, klettern, rollen, rutschen, durchkriechen, hängen, hangeln, schwingen, balancieren, schaukeln, etc.

Außerdem bietet unser Spielplatz Kommunikations- und Rückzugsbereiche.
Wir haben ein Hüttendorf, ein Amphitheater, verschiedene Buschgruppen und Weidenhäuschen, die zum Erzählen, Spielen, Rollenspielen, Wort-, Sing- und Ratespielen, Feuer machen, Sitzen, Essen, Trinken, Grillen und Feiern genutzt werden.

Zusätzlich zum Spielplatz gibt es einen Gartenbereich. Jede der vier Gruppen hat eine eigene Terrasse, mit der Möglichkeit, sie gärtnerisch zu gestalten. Die Kinder pflanzen, säen, ernten und bekommen spielerisch einen Einblick in den ökologischen Kreislauf.
Der Eingangsbereich des Kindergartens ist durch selbstangelegte Blumenbeete gestaltet.
Des weiteren gibt es eine Kräuterspirale. Die Ernte daraus wir z.B für die Herstellung unseres eigenen Tees verwendet.




  • 4.4.8. Tages-, Monats- und Jahresrhythmus

    Das ganze Jahr bietet viele Möglichkeiten einen stetigen und Sicherheit bietenden Rhythmus Im Kindergartenalltag zu etablieren.
Der Tagesablauf wird durch regelmäßige Abläufe strukturiert; sie dienen als Orientierungspunkte für die Kinder und bieten ihnen einen „roten Faden. Dies ist von besonderer Bedeutung für die neu hinzukommenden Kinder, die lernen müssen, sich im turbulenten Geschehen langsam zurechtzufinden.

  • Regelmäßige Abläufe sind:
Das erste Frühstück, die Zahnpflege, die ruhige Beschäftigung, der Morgenkreis, das Freispiel, die Aufräumzeit und der tägliche Aufenthalt im Freien.
Diese festen Punkte werden durch immer wiederkehrende Rituale (wie z.B. das Singen eines bestimmten Liedes zu Beginn der Aufräumzeit, das Sprechen eines bestimmten Spruches vor dem Frühstück o.ä.) eingeleitet.
Die Wiederholungen im Tagesablauf sorgen für Sicherheit und bieten dem Kind ein „Wohlfühlklima- eine Ausgangsplattform für sein weiteres Agieren. Bei allen Begegnungen und Planungen bildet eine gut durchdachte Organisation das Fundament für eine stressfreie, von Ruhe und Bedachtheit bestimmte Atmosphäre.
Diese Atmosphäre ist von tragender Bedeutung für alle Mitarbeiterinnen und Eltern und kommt letztlich den Kindern zugute.
Für den Monats- und Jahresrhythmus bedeutet dies, dass feste, wiederkehrende Termine und Festzeiten existieren und eingehalten werden (Karneval, Biike, Ostern, Sommerfest, Kartoffelfeuer im Herbst, Laternenlaufen, Advents- und Weihnachtszeit - siehe farblich gestalteter Jahreskreis im Anhang).
Die Planung und Durchführung dieser besonderen Aktivitäten wird von allen, d.h. von Eltern und Erzieherinnen, in verantwortlicher Weise mitgestaltet und getragen. Dabei steht das gemeinsame Erleben eines Festes und die Freude am gemeinsamen Tun im Vordergrund und nicht das Konsumieren von fertigen Abläufen.
Einige dieser Feste werden in den Kindergartengruppen gefeiert, andere im großen Rahmen                                          mit Eltern und Geschwisterkindern (z.B. das Sommerfest).




4.4.9. Gestaltung der Eingewöhnungszeit
Diese Phase ist sehr sensibel und braucht wache Augen und Ohren. Die Kinder kommen mit großer Neugier aber auch mit großen Ängsten in den Kindergarten. Aus diesem Grund wollen wir jedem Kind die Möglichkeit geben, sich in Begleitung eines Elternteils langsam an das neue Umfeld, die Kinder und die Erzieherinnen zu gewöhnen.
Während der Eingewöhnungszeit werden den Kindern langsam die Ängste vor dem Neuen genommen, aber auch die Lust und Neugier zum Wiederkommen geweckt. In dieser Phase sollten die Eltern ihr Kind stundenweise in den Kindergarten begleiten..
Der Schnuppertag soll zuerst mit einem Elternteil begonnen werden,                                             später sollte schon eine kleine Trennung begonnen werden. Diese Abläufe sind  individuell zu entscheiden und dem einzelnen Kind persönlich anzupassen.




4.4.10.  Besondere Angebote
Unter besonderen Angeboten verstehen wir gruppenübergreifende, ganzheitlich orientierte Angebote wie Rhythmik, Friesische Sprache und die Vorschulgruppe, genannt „Engelgruppe.
Diese Angebote werden von uns als fester Bestandteil im Kindergarten regelmäßig angeboten.
Sie finden als Sonderveranstaltungen während der normalen Gruppenzeiten statt.
Die Schwerpunkte dieser besonderen Angebote sind erweiterbar, und den Bedürfnissen und Möglichkeiten des Kindergartens anzupassen.


Rhythmik: „Rhythmik will den Menschen in seiner gesamten Persönlichkeit erfassen und seine kognitiven, affektiven und motorischen Fähigkeiten gleichzeitig ansprechen, fördern und entwickeln. „Rhythmik ist Erziehung durch Bewegung mit dem Medium Musik. Musik kann beruhigen, entspannen sowie anregen und auffordern. Sie hat dadurch einen therapeutischen Effekt. In der „Rhythmik setzt sich das Kind durch Bewegung und Bewegungsbegleitung aktiv mit ihr auseinander.
Vorschulgruppe: Die Vorschulgruppe, die bei uns Engelgruppe heißt, hat vor allem die Funktion, dass die Schulkinder eines Jahrgangs sich gegenseitig kennenlernen und als „Gruppe der Großen wahrnehmen können.
In dieser Gruppe stehen keine schulischen Lerninhalte im Vordergrund.
Vielmehr wird Raum für besondere Aktivitäten, wie z.B. Ausflüge, Besuche von öffentlichen Einrichtungen, gemeinsames Übernachten u.s.w. geboten .
In Bezug auf diese Gruppe findet ein regelmäßiger Austausch und eine enge  Zusammenarbeit zwischen dem Kindergarten und den Grundschullehrern der Amrumer Dörfergemeinschaftsschule statt.

Friesisch ( Öömrang ): Kinder bis 6 Jahren haben ein sogenanntes Sprachfenster. Sie lernen mühelos nebenher eine zweite Sprache. Wird dieses Sprachfenster (egal mit welcher anderen Sprache) bei Kindern bis 6 Jahren geöffnet, fällt das Erlernen späterer Sprachen leichter. Auf Amrum ist Friesisch ein wichtiges insulares Kulturgut und daraus ergibt sich die große Chance für die  Kinder, Friesisch nebenbei zu lernen.
Sprache ist Kultur. Über unser Friesischangebot im Kindergarten öffnet sich das Sprachfenster der Kinder und sie begreifen Amrum als eine besondere Region in Nordfriesland. Gleichzeitig lernen die Kinder einen flexiblen Umgang mit verschiedenen kulturellen Umfeldern und Sprachen.

Naturwochen: Zusätzlich zu dem alltäglichen Draußensein unternimmt jede Gruppe eigenständig eine Naturwoche innerhalb des Sommerhalbjahres, in der der Bringeort, Abholort, sowie der gesamte Aufenthalt eine Woche lang im Freien stattfindet.




                                             5. Teamarbeit und Qualitätssicherung
Um die Qualität der Arbeit im Amrumer Kindergarten zu sichern, ist es wichtig, dass die einzelnen Arbeitsbereiche in sich gut funktionieren und dass deren Arbeit übergreifend stattfindet. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Bereichen muß fließend und informationsreich sein. Des weiteren werden regelmäßige Fragebogenaktionen innerhalb der Elternschaft durchgeführt.



  • 5.1. Teamarbeit

    • Die Teamarbeit wird von der Leitung und den anderen Mitarbeiterinnen aktiv gestaltet.
      Ein wichtiger Bestandteil ist die wöchentliche Teamsitzung.
    In diesen Teamsitzungen werden organisatorische Belange geklärt und pädagogische Inhalte besprochen. Hierzu gehören unter anderem Arbeitsreflektionen und Kindbesprechungen. Von den Teamsitzungen werden Protokolle angefertigt.
Um Konflikte innerhalb des Teams aufzuarbeiten ist die Teilnahme an einer regelmäßig stattfindenden Supervision unerlässlich. Die Bereitschaft Konflikte konstruktiv und sachlich zu klären garantiert innerhalb der Gruppen und gruppenübergreifend eine lebendige Arbeit. Die Supervision, die regelmäßig stattfindet, soll zudem die Kompetenz in der Arbeit fördern. Außerdem ist das Ziel der Supervision, das Verständnis für einzelne Kinder in ihrer besonderen Situation zu vertiefen.
Die Leiterin hat unter anderem die Aufgabe, die inhaltliche Qualität der Arbeit zu sichern.
Die Mitarbeiterinnen verpflichten sich zu einer intensiv gestalteten Elternarbeit, die sich durch regelmäßige Elternabende und Elterngespräche auszeichnet.
Um die Gestaltung der pädagogischen Arbeit immer wieder neu zu überdenken, um Arbeitskraft und -lust neu zu beleben,  ist  die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen gewährleistet.
                                              Die Weiterbildung wird durch mindestens eine pädagogische Fachzeitschrift gefördert.





  • 6. Elternarbeit
Folgende Gremien werden die übrigen Arbeitsbereiche, ergänzend zur pädagogischen Arbeit, gestalten und absichern:
1.) Kindergartenbeirat
Der Kindergartenbeirat besteht aus einem Vorstandsmitglied, der Leitung des Kindergartens, zwei Erzieherinnen aus dem Team, zwei Elternvertreter/Innen und einem Gemeinderatsmitglied als Beisitzer. Die Elternvertreter/Innen werden aus der Elternschaft des gesamten Kindergartens gewählt. In diesem Gremium werden Belange des Kindergartens besprochen und Empfehlungen ausgesprochen.
2.) Elternvertretung pro Gruppe
In jeder Kindergartengruppe werden pro Jahr zwei Elternvertreter gewählt, die als Ansprechpartner für die Elternschaft und die Erzieherinnen der Gruppe zur Verfügung stehen. Sie verstehen sich als Bindeglied und Sprachrohr zwischen Elternschaft und Mitarbeiter/Innen. Im sechswöchigen Rhythmus finden Gespräche zwischen den Elternvertretern und Erzieherinnen statt, in denen sich über Belange der Gruppe ausgetauscht wird, und die protokolliert werden.
3.) Festausschuss
Der Festausschuss wird jährlich auf der Mitgliederversammlung zusammengestellt, und hat die Aufgabe, regelmäßig wiederkehrende Feste wie Sommerfeste oder Weihnachtsbasare ins Leben zu rufen.
4.) Verschiedene Arbeitsgruppen (je nach Thema und Bedarf)
Eine feste AG im Kindergarten ist der Spielplatz-Ausschuss, der sich mit der Gestaltung und Erhaltung des Außengeländes beschäftigt.

                                           


                                              7. Elternmitarbeit
Das tragende Fundament der Entstehung und des Fortbestandes des  Amrumer Kindergartens bildet die engagierte und interessierte Elternschaft. Sie ist Träger und (Mit-) Initiator der Lebensprozesse im Kindergarten. Nur durch einen von Motivation und Gestaltungswillen bestimmten Austausch zwischen Erzieherkollegium und Elternhäusern, lässt sich das Konzept lebendig realisieren.
  • Aus diesen Gründen wird von den Kindergarteneltern eine aktive, tatkräftige Mitarbeit und Einsatzbereitschaft erwartet, wobei jeder eine seinen persönlichen Stärken und Neigungen entsprechende Nische finden kann und soll.


    • Bereiche der Elternmitarbeit sind:

    a ) Mitarbeit in den Kindergartengremien
    wie Vorstand und Beitat etc
                                                   
    • b) Elternabende
      • Sie finden in den Gruppen und auch gruppenübergreifend statt. Hier werden anstehende organisatorische und pädagogische Themen besprochen.
        Wir legen auf die Teilnahme der Eltern besonderen Wert.

        • c) Kindergartenfeste
        Die großen und kleinen Kindergartenfeste im Jahreslauf, wie zum Beispiel das Kartoffelfeuer im Herbst, der Martinszug (Laternelaufen), Karneval etc., an denen alle Eltern, Kinder und Geschwisterkinder zusammenkommen, um gemeinsam zu feiern und ein schönes Erlebnis zu teilen.

                       d) Reparaturen, Renovierungen
                                                      Kleinere Reparaturen, z.B. Mobiliar reparieren, Spielzeug instand setzen oder auch
                                                      größere Reparaturen in Haus und Gartenbereich und ähnliches mehr gehören dazu.


        • e ) Aushänge und Bekanntmachungen
          Das schwarzen Brett in den jeweiligen  Gruppenfluren, sowie die großen Pinnwände im
          Eingangsbereich sollten beachtet werden.
          Des weiteren ist unser wöchentlicher Rundbrief per E-Mail oder in schriftlicher Form zu
          beziehen,  in dem aktuelle Informationen aus den Gruppen und dem Kindergarten-
          Alltag zu erfahren sind.

          • f) die bewusste Mitverantwortung für einen unkomplizierten und harmonischen Alltagsverlauf ( z.B. Pünktlichkeit beim Bringen und Abholen, Verlässlichkeit .... )


            • Die Kräfte, die Eltern gemeinsam mit den Erzieherinnen in den Kindergartenalltag fließen lassen, kommen letztlich den Kindern zugute. Der Amrumer Kindergarten soll nicht als „Kinderaufbewahrungsstätte verstanden werden, sondern als Ort des Miteinanders, ein prägendes Stück auf dem ersten Abschnitt vom Lebensweg der Kinder und ihrer Eltern.
              Darum ist es erwünscht, wenn sich Eltern in die Gruppe einbringen und in Absprache mit den Erzieherinnen z. B. Projekte durchführen.

                                                                                           


                                                          8. Öffentlichkeitsarbeit

          Wenn Kindergartenarbeit eine ganzheitliche Arbeit sein soll, bedeutet das automatisch auch eine Öffnung nach außen. Eine Öffnung nach außen bringt sowohl ein Verlassen der „Inselsituation - Kindergarten für die Kinder, Erzieher/Innen und Eltern mit sich, als auch eine Öffnung der Türen des Kindergartens für andere.

        • Um die Präsenz des Kindergartens im Inselleben zu gewährleisten und zu erhalten, organi-
          siert:
        1.) der Kindergarten eigene Festivitäten (o.ä.) , die für die Öffentlichkeit zugänglich sind
        • z.B. : Weihnachtsbasare, Flohmärkte, Sommerfeste

          • und nimmt

            • 2.) selbst aktiv an bestehenden öffentlichen Veranstaltungen
            z.B. : Straßenfeste, Singen bei der Sozialverbands-Adventsfeier, Teilnahme an Gottesdiensten und Schulfeiern (Ostern, Erntedank, Einschulung, Heilige Drei Königsfeier), Jubiläen einzelner Vereine oder Personen teil.

            sowie

            3.) Knüpfen von Kontakten mit anderen sozialen Einrichtungen
          Durch das tägliche Unterwegssein der Kindergartengruppen mit den Erzieherinnen und gelegentliche resümierende Zeitungsartikel sichern wir uns einen festen Platz im Inselbild.